Radiologie & Recht 09/2026

Die berufs- und vertragsarztrechtlichen Grenzen für Crowdfunding-Finanzierungen von radiologischen Praxen

Crowdfunding-Finanzierungen werden zunehmend auch für Arztpraxen diskutiert. Bislang ist jedoch bzgl. der grundsätzlichen Zulässigkeit und der rechtlichen Anforderungen dieser Finanzierungsform keine Rechtsprechung speziell für Ärzte ergangen. Der Beitrag geht daher der Frage nach, unter welchen berufs- und vertragsarztrechtlichen Voraussetzungen Crowdfunding-Finanzierungen für radiologische Praxen zulässig sind. Im Vordergrund stehen hier die berufsrechtlichen Vorgaben in den Berufsordnungen der Landesärztekammern, die vertragsarztrechtlichen Bestimmungen sowie etwaige strafrechtliche Risiken. In dem Beitrag wird daher zunächst ein Überblick über die Grundlagen des Crowdfundings und die einschlägigen Rechtsvorschriften gegeben (II.), um im Anschluss auf besondere Risikofelder hinzuweisen (III.). Der Beitrag beschränkt sich auf die genannten medizinrechtlichen Vorschriften und betrachtet insbesondere keine steuerrechtlichen Hintergründe, Vorgaben des Kapitalmarktrechts oder sonstige Vorschriften, welche möglicherweise zusätzlich zu beachten sind, die in dem zuvor genannten Beitrag von Janzen dargestellt werden.

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